
BenX DVD - 46 57945 - 90 Min. 
Der jugendliche Ben ist seit seiner Kindheit ein Außenseiter und kommt früh in psychiatrische Behandlung. Ein Arzt diagnostiziert das Asperger-Syndrom. Ben lebt abgeschottet von der Außenwelt. Sein Leben besteht vor allem aus dem Onlinespiel Archlord, das er in jeder freien Minute spielt und wo er als Ben X ein Held auf Level 80 ist. Seine reale Welt vermischt sich mit der Welt des Online-Spiels. In der Schule ist er dem Mobbing seiner Mitschüler ausgesetzt, besonders wird er dabei von den Mitschülern Desmet und Bogaert schikaniert. Ben kämpft innerlich mit ihnen als Ben X aus dem Spiel. Die Situation eskaliert, als Mitschüler ihn auf einen Tisch in der Schulklasse stellen und ihm die Hose herunterziehen. Noch am gleichen Tag erscheinen mit Handys aufgenommene Filme im Internet. Bens Sitznachbar filmt dabei die Täter.
Beim Online-Spiel teilt Ben seiner Spielgefährtin Scarlite mit, dass er das Endgame spielen möchte. Damit kündigt er bereits seinen Suizid an - Jedoch wird dies von Scarlite so interpretiert, dass er ein Content des Spieles für Spieler, die das maximale Level erreicht haben, nutzen möchte, weswegen sie die Rolle als Heilerin übernehmen will. Als Bens Spielgefährtin Scarlite aus Archlord per MMS ankündigt, ihn auch im realen Leben kennen lernen zu wollen, versucht er sie am Bahnhof zu treffen. Dort trifft er zwar auf Scarlite, getraut sich aber nicht, sie anzusprechen. Er steigt mit ihr in den Zug nach Brüssel. Später spricht sie Ben an, ohne zu wissen wer er ist. Ben flüchtet darauf aus dem Zug, und verliert sie damit aus den Augen. Als Ben kurz davor ist, einen Schienensuizid zu begehen, taucht Scarlite in seiner Fantasie auf. Sie kann ihn vor dem Suizid bewahren und schlägt ihm vor, ein alternatives Endgame in Erwägung zu ziehen.
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Der Film ist das Debüt des belgischen Reisejournalisten Nic Balthazar, der durch einen Zeitungsbericht über den Selbstmord eines 17-jährigen leicht autistischen Jungen in Gent, der virtuell gemobbt und zu Tode gequält wurde, zu der Geschichte von Ben X inspiriert wurde.
„Der Film schafft es, dem Zuschauer die bizarre Krankheit Autismus spür- und begreifbar zu machen. Gleichzeitig ist die Story spannend wie ein Krimi, extrem anrührend und filmisch brillant erzählt. Ein echtes Erlebnis!"
- Gernot Gricksch, TV Digital -